Kajakangeln - die leise und sportliche Art, große Fische zu fangen!
Kajakangeln - die leise und sportliche Art, große Fische zu fangen!

Die Qual der Wahl: Tret- oder Paddel-Antrieb?

Ich fahre sowohl Paddel- als auch Tret-Kajaks. Jedes der beiden Antriebs-Konzepte hat Vor- und Nachteile. Das "ultimative Kajak für alles" im Sinne einer eierlegenden Wollmilchsau gibt es nicht – was auch die Vielzahl der unterschiedlichen Kajak-Typen am Markt erklärt!

 

Es gibt mit Sicherheit für jeden Angler das passende Kajak - aber nicht jedes Kajak passt zu jedem Angler! Man sollte sich vor dem Kauf gut beraten lassen und Testfahrten unternehmen, um einen Fehlkauf zu vermeiden!

 

Wer ein Kajak für sich auswählt, sollte dies sorgfältig im Hinblick auf seine Körpergröße, die Gewässerverhältnisse und die bevorzugten Angeltechniken tun. Nicht nur das tolle Aussehen, sondern auch Raum-Aufteilung, Tragkraft und die Möglichkeit, Extras nachzurüsten, sollten vor dem Kauf berücksichtigt werden. Auch die Rumpfform spielt eine Rolle: Es gibt Offshore-, Inshore- und Freshwater-Kajaks, die sich anhand ihrer Bauweise und Rumpfform unterscheiden.

 

Ich bevorzuge Kajaks des US-Herstellers Native Watercraft. Die Boote dieses Herstellers haben sich nach meiner Meinung als die am besten durchkonstruierten Angel-Kajaks für jene Verhältnisse erwiesen, unter denen ich angle, außerdem gibt es ein umfangreiches Zubehörprogramm. Diese rein private Meinung ist jedoch nur gültig für mich und meine Art zu angeln! Meine Meinung kann und soll Euch nicht davon abhalten, vor dem Kauf auch Modelle anderer Hersteller zu prüfen. Denn Euer Kajak muss zu Euch und zu Euren Verhältnissen passen - und nicht zu mir!

 

1. Paddel-Kajaks

 

Paddelbetriebene Kajaks sind die am weitesten verbreiteten Angel-Kajaks. Sie haben einige unbestreitbare Vorteile gegenüber Kajaks mit Tret-Antrieb.
Der größte Vorteil ist der Preis: Selbst wenn man sich ein teures Luxus-Paddel aus Kohlefaser gönnt, bleibt man preislich unter den Kosten für ein Kajak mit Tret-Antrieb.

Der zweite Vorteil: Ein gepaddeltes Kajak gleitet elegant über Unterwasserpflanzen und Treibgut hinweg, ohne sich darin zu verfangen oder etwas zu beschädigen. Auch im flachen Wasser kann es problemlos manövrieren, überdies lässt es sich sehr leise in Schleichfahrt vorwärts bewegen, was sich bei scheuen Fischen im Flachwasser auszahlt.

Paddel-Kajaks lassen sich je nach Rumpf-Form überall einsetzen. Ihre Überlegenheit gegenüber Kajaks mit Tret-Antrieb spielen sie jedoch besonders in flachen bzw. hindernisreichen und stark verkrauteten Gewässern aus. Ihr beinahe einziger Nachteil gegenüber den Tret-Antrieben besteht darin, dass man die Hände nicht fürs Angeln frei hat, während man paddelt.

 

2. Tret-Kajaks

 

Kajaks mit Tret-Antrieb sind eine relativ neue Erfindung. Beim Hersteller Native Watercraft heißt dieses Antriebs-Konzept Propel Drive, beim Mitbewerber Hobie spricht man vom Mirage Drive. Beim Propel Drive wird mit den Fußpedalen ein Propeller bewegt, wie man ihn auch von Motorbooten kennt. Beim Mirage Drive bewegen sich unterm Bootsboden Schwenkflossen wie Pinguinflügel. 

Unter Kajak-Anglern sind diese Tret-Antriebe sehr beliebt - denn man "fährt" mit den Füßen und behält die Hände frei zum Angeln. Aber kein Vorteil ohne Nachteil an anderer Stelle!

Kajaks mit Tret-Antrieb sind in der Regel teurer als Paddel-Kajaks. Tret-Antriebe sind außerdem anfällig gegenüber Unterwasser-Hindernissen und Treibgut aller Art. Holz, Schilfhalme und andere treibende Pflanzenreste können sie blockieren. Beim Aufsetzen auf feste Hindernisse wie Steine, versunkene Bäume oder Flachwasser bei Wellengang kann ein Fußantrieb im schlimmsten Fall sogar schwer beschädigt werden.

Außerdem sind Kajaks mit Tret-Antrieb häufig schwerer und weniger elegant gebaut als Paddel-Kajaks - was sich in einem höheren Gesamtgewicht und damit in einer gewissen Unhandlichkeit niederschlägt. Ihr bevorzugtes Einsatzgebiet haben fußbetriebene Kajaks im Meer, auf großen Flüssen und Kanälen sowie auf großen, tiefen Seen.

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