Kajakangeln - die leise und sportliche Art, große Fische zu fangen!
Kajakangeln - die leise und sportliche Art, große Fische zu fangen!

So seid Ihr auf dem Kajak sicher!

Egal, wie schön das Angeln gerade ist: Bei Wassertemperaturen unter 20 Grad Celsius ist ein Trockenanzug Pflicht!

 

Safety first – Sicherheit geht vor! 
 

Sicherheit auf dem Kajak ist ein ernstes Thema. Denn viele Kajak-Einsteiger sind zwar begeisterte Sportler und Angler – aber leider oftmals keine „Seeleute“. Deshalb wird schnell vergessen, dass auch auf einem Kajak seemännische Sicherheitsregeln gelten wie auf jedem anderen Boot. Wer das jedoch nicht beachtet, begibt sich in Lebensgefahr!

 

Deswegen die wichtigste Regel zuerst: Bleibt einfach zu Hause, wenn die Bedingungen schlecht sind! Die Fische laufen nicht weg – und kein Fisch der Welt ist es wert, dafür sein Leben zu riskieren!

 

1. Kentern

Auch moderne Kajaks können kentern! Bei den als Angler-Kajaks eingesetzten Sit-on-top-Kajaks ist diese Gefahr jedoch gering. Und selbst wenn: So ein Angel-Kajak lässt sich wieder aufrichten und besteigen – auch schwimmend über tiefem Wasser. Am einfachsten geschieht das übers Heck! Auf Youtube gibt es Videos dazu!

 

2. Lifeline

Die größte Gefahr beim Kentern bzw. Überbordgehen ist die, dass das Kajak oder das Paddel wegdriften und man nicht mehr ins Boot kommt beziehungsweise ohne Antrieb manövrierunfähig immer weiter vom Ufer aufs offene Wasser abtreibt. Es ist clever, sich mit einer „Lifeline“ am Kajak zu befestigen und genauso auch das Paddel mit einer Sicherheits-Leine gegen Verlust zu sichern.

 

3. Trocken-Anzug

Zur Sicherheitsausrüstung auf einem Kajak gehört unbedingt ein Trockenanzug, mit dem man „baden gehen“ kann, ohne nass zu werden! Eine Schwimmweste schützt nur vor dem Ertrinken – aber nicht vor Unterkühlung! In unseren Breiten ist der Tod durch Unterkühlung jedoch das größere Problem! Und dagegen hilft nur der Trockenanzug.

 

4. Nützliche Helfer

Zu den kleinen Helfern, die niemals auf einem Kajak fehlen sollten, gehören neben einem kleinen Anker, Handy, GPS, Echolot und Seenot-Signalmitteln auch ein Kompass. Elektronik kann durch Nässe oder entleerte Batterien ausfallen – ein simpler Handkompass funktioniert jedoch immer. Bei schlechter Sicht wie Regen oder Nebel zeigt er uns, wo es zurück ans Ufer geht.

 

5. Unnötiger Krempel

Kajaks haben eine begrenzte Tragkaft – also nur das wirklich Notwendige aufladen! Jeder unnötige Krempel bleibt an Land! Auf dem Wasser benötigt man beispielsweise keinen Kajak-Wagen! Wichtig ist es, die Tragkraft-Angaben des Kajak-Herstellers zu beachten und neben dem eigenen Körpergewicht auch das Gewicht der restlichen Ausrüstung inklusive gefangene Fische einzurechnen!

 

6. Wetter

Immer und jederzeit das Wetter beobachten! Denn Schlechtwetter kommt nicht aus dem Nichts! Es kündigt sich an - und nur wer diese Signale kennt und versteht, kann rechtzeitig darauf reagieren! Vor dem Rausfahren Wetter- und Windvorhersagen checken! Starkwind, Regen, hohe Wellen, Nebel und Gewitter sind gefährlich! Bei instabilen Wetterlagen nie zu weit von Land entfernen, sondern in Ufernähe bleiben und stets bereit sein, den Trip sofort abzubrechen, wenn es unsicher wird. Im Notfall schnellstmöglich ans nächste Ufer – egal wo – und von dort abholen lassen!

 

7. Team-Partner

Nie allein lospaddeln! Ein Team aus zwei, drei oder vier Kajaks ist optimal. So kann man sich jederzeit gegenseitig helfen – sei es bei der Landung eines großen Fisches, sei es in einem Notfall. Im schlimmsten Fall können die anderen Team-Partner auch weitere Hilfe herbeirufen.

 

8. Sichtbarkeit

Niemals vergessen: Ein Kayak ist das kleinste Boot auf dem Wasser – und kann von größeren „Pötten“ schnell übersehen werden. Signalhorn oder Signalpfeife sind Pflicht, um sich akustisch bemerkbar machen zu können. Die Kleidung sollte in auffälligen Farben gehalten sein. Für eine verspätete Rückkehr in der Dämmerung muss ein Kajak ein Rundumlicht führen, zusätzlich ist ein gute Kopflampe hilfreich.

 

9. Trimmung

Für eine perfekte Lage im Wasser und damit jederzeit sicheres Fahren müssen die Lasten im Kajak gleichmäßig verteilt und sicher verstaut werden. Der Seemann nennt das Trimmung. Kopf- oder Hecklastigkeit müssen bei einem Kajak unbedingt vermieden werden, denn darunter leiden die Seetüchtigkeit und Steuerfähigkeit! Das Gleiche gilt fürs "Krängen" - also Schlagseite nach Back- oder Steuerbord - das sich ebenfalls durch falsche Lastenverteilung oder Überladung ergibt!

 

10. Experimente

Keine Experimente auf dem Wasser! Auch wenn moderne Kajaks erstaunlich kippstabil sind, sollte man Stehversuche auf hoher See dringend unterlassen! Die Welle, die von hinten kommt und das Kajak dann kippen lässt, sieht man nicht! Alles, was auf dem Wasser benutzt werden muss, sollte so angeordnet werden, dass es sich in Griffreichweite befindet und sitzend ergriffen werden kann.

 

11. „Back-up“

Kajakangeln ist eine Extrem-Sportart. Nicht alles, was passieren kann, lässt sich vorausplanen. Deswegen sollte man ein „Back-up“ an Land haben – eine Person (Ehefrau, Freund), die genau weiß, wo man sich aufhalten und wie lange man unterwegs sein wird. Sobald man sich nicht rechtzeitig zurückmeldet, sollte diese Person in der Lage sein, eine Rettungsaktion in Gang zu setzen. Umgekehrt bedeutet das, dass man sich bei dieser Person telefonisch zurückmeldet, sobald man zurück an Land und damit in Sicherheit ist. Auf diese Weise wird ein Fehl-Alarm vermieden.

 

 

Das Paddel ist der "Motor" und die "Rückfahrkarte" an Land. Deswegen wird das Paddel immer mit einer Sicherungsleine gegen Verlust gesichert! Wer sein Paddel verliert, ist in höchster Gefahr, wenn er hilflos und unkontrolliert hinausdriftet auf die See!

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